KSG Gerlingen Turnen

Azoren-Reise der KSG Turner

Ein Hoch auf die Azoren

Die Azoren, die Wetterküche Europas mit ihren bekannten Azoren-Hochs,
waren das diesjährige Ziel der Turnerreise. Das Wetter hatte tatsächlich gleich
am ersten Tag viel zu bieten. Beinahe halbstündig wechselten sich Wind, Regen
und dann wieder Sonnenschein mit sommerlichen Temperaturen ab.
Nur eines blieb immer konstant: das Stimmungshoch der 22köpfigen
Reisegruppe, begleitet von unserer landeskundlich sehr erfahrenen
Reiseleiterin Emma.
Die Hauptstadt der Azoren, Ponta Delgada auf der Insel Sao Miguel, erkundeten
wir gleich am ersten Tag. Die Stadt präsentierte sich sehr sauber, aufgeräumt
und gemütlich. Die schwarz-weißen Fassaden aus Vulkanstein, die herrlichen
Mosaiken auf den Straßen und die typischen blau-weißen Wandkacheln,
wirkten auf die Besucher sehr einladend. Überall konnten wir bereits die
aufwändigen Vorbereitungen auf das wichtigste Fest der Stadt „Dem heiligen
Christus der Wunder“ beobachten. Besonders fiel auf, wie grün die Stadt ist.
Mehrere Parkanlagen beeindruckten mit vielen exotischen Pflanzen und
Bäumen wie dem australischen Weihnachtsbaum und uralten, riesigen
Gummibäumen. Bei einer Fahrt mit der Bimmelbahn konnten wir dann auch
noch einen ersten Eindruck von der schönen Südküste der Insel bekommen.
In den nächsten Tagen erkundete die Reisegruppe bei immer besserem Wetter
und konstant guter Laune die vielen spektakulären Landschaften. Der Feuersee
(Lagoa do Fogo), die Caldeira Velha, der „Königsblick“ auf die beiden Seen von
Sete Cidades mit ihrem blauen und grünen Wasser, der Kratersee bei Furnas,
die Geysire im Tal und die atemberaubende Aussicht auf die Steilküste im
Osten der Insel sind nur einige Beispiele eines wahren Feuerwerks
landschaftlicher Höhepunkte. Die spektakulären Ausblicke wurden nochmals
von der Farbenpracht der aufblühenden Natur, wie den feuerroten Azaleen
und pinkfarbene Lilien eingerahmt und zusätzlich von den farbenfrohen Regen-
jacken und Blusen der Reisegruppe ergänzt. Selbst graue Regenwolken wurden
so in farbenfrohe Bilder verwandelt und auf unzähligen Fotos festgehalten.

Einige Reiseteilnehmer erlebten die Natur und die Wassergewalten auch ganz
individuell, sei es durch nasse Füße in der unterschätzten Brandung des
Atlantiks, oder bei einem entspannenden Bad im Thermalbecken, beim Sprung
in die kühlen Wellen des Atlantiks oder bei einem heißen Ritt auf den Wellen
mit einem Schnellboot beim Whale-Watching.
Auch kulinarische Erlebnisse durften nicht fehlen: das landestypische Gericht
Cozidos, das in heißen Bodenlöchern bei Furnas 8 Stunden gegart wird, die
süßen Azoren-Ananas, die bis zu zweieinhalb Jahre für ihren Reifungsprozess
benötigen, die einzigartige Teeplantage, wo der Tee noch mit uralten
Maschinen und größtenteils in Handarbeit hergestellt wird, die
Gebäckspezialität Queijades und der typische Fisch Bacalhau, alles abgerundet
von einem gelegentlichen Likör oder „Schnäpschen“ und begleitet von einem
dreifachen „Azoren – Hoch!“
Der stimmungsvolle Fado-Abend, der Besuch der Keramik-Manufaktur, der Tee-
und Ananasplantage und auch die vielen Informationen der Reiseleiterin zu
Land und Leuten haben uns spannenden Einblicke in das Leben und die Kultur
auf den Azoren ermöglicht.
Eine erlebnisreiche und bestens organisierte Woche mit vielen „Azoren-Hochs“
ging zu Ende. Ein dreifaches Azoren-Hoch gilt besonders Sonja und Wolfgang,
die mit ihrem hohen persönlichen Einsatz, viel Kreativität und vielen
zusätzlichen Initiativen diese Reise zu einem echten Erlebnisfeuerwerk gemacht
haben! Ihre Umsicht, ihre Hilfsbereitschaft, ihre gute Laune und natürlich auch
die gute Stimmung der Teilnehmer untereinander haben die Reise zu einem
unvergesslichen Erlebnis gemacht! Vielen Dank und ein Hoch auf die Azoren!
JE

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